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Neuer Anbietertypus steht für Innovation und Transformation

Wenn immer mehr Unternehmen den Einkauf von Beratung abhängig machen von der anschließenden erfolgreichen Umsetzung der neuen Ideen und Konzepte, wenn die Verzahnung zwischen Strategie, Geschäftsprozessen und Informationstechnik immer enger wird, wenn immer stärker die Verantwortung für komplette Lösungen aus einer Hand gefordert wird – dann muss der Anbietermarkt auf diese Wünsche seiner Kunden reagieren.

Weltweit haben eine Reihe von Unternehmen diesen Schritt bereits vollzogen. Die Inanspruchnahme von Komplettlösungen setzt sich in vielen Segmenten des Beratungs- und Dienstleistungsmarktes zunehmend durch.

Die Kombination ist neu

anbieterstruktur Im deutschsprachigen Raum zeigt sich diese Entwicklung seit dem Jahr 2003 auch immer deutlicher. Neben die vielen klassischen Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen mit ihren sinnvollen Beratungs- und Realisierungsprojekten, die sich mit speziellen Themen und Lösungen beschäftigen, treten zunehmend die breit aufgestellten Generalisten. Sie bieten eine Leistungskette aus Beratung und Dienstleistung aus einer Hand, die nicht in ihren Bestandteilen, sondern in ihrer Kombination neu ist. Diese Leistungskette reicht von der klassischen Managementberatung über IT-Beratung bis hin zum Outsourcing von Infrastrukturen und vollständigen Geschäftsprozessen.

Unter Umsetzung verstehen diese Unternehmen in der Regel nicht die „Regieleistung“ im Rahmen eines Projektes, sondern die vollständige Realisierung oder den Betrieb von Lösungen mit eigenen Ressourcen oder in Kombination mit Mitarbeitern des Kundenunternehmens. Diese „Business Innovation/Transformation Partner“ (BITP) haben aufgrund ihrer Leistungsbreite und Unternehmensgröße sowohl das Know-how als auch die finanzielle Kraft, Großprojekte und -prozesse erfolgreich umzusetzen und zu betreiben. Das reicht bis hin zur Gründung gemeinsamer Unternehmen mit Kunden beziehungsweise anderen Formen innovativer Zusammenarbeit.

Wieso BITP?

Der neue Anbietertypus am Dienstleistungsmarkt ist entstanden aus Beratungsunternehmen, die ihre Leistungskette in Richtung Realisierung verlängert haben, und Dienstleistungsunternehmen, die diese Erweiterung genau entgegengesetzt konzipiert haben – also von der Realisierung und der IT kommend in den Beratungssektor hinein. Wieso nennen sich diese Unternehmen Business Innovation/Transformation Partner?

Eine Untersuchung der Lünendonk GmbH im Jahr 2003 hat gezeigt, dass Kundenunternehmen heute in erster Linie an Lösungen für ihr Geschäft (Business) interessiert sind. Diese sollen möglichst von leistungsfähigen und – Stichwort Kontinuität – langjährigen Partnern erbracht werden, die ein Höchstmaß an Leistung mit möglichst wenigen Schnittstellen erschließen können. Diese Partner sollen die Rahmenbedingungen für eine Konzentration der Kundenunternehmen auf ihre Kernkompetenzen bieten, damit diese eine systematische Steigerung der Wertschöpfung erzielen können.

Den Wandel gestalten

Diese Herausforderung ist nur zu bewältigen, wenn beide Seiten innovationsfähig und innovationsbereit sind. Das heißt auch, Organisations- und Prozessinnovationen zu entwickeln und zuzulassen. Dafür ist jedoch in den Unternehmen zumeist ein erheblicher Prozess des Wandels (Change Management) erforderlich. Unter dem Begriff „Transformation“ bieten die externen Dienstleister daher ihre Unterstützung bei der erforderlichen Umwandlung von neuen Strukturen und Prozessen an. Partnerschaften mit BITP-Unternehmen sind nicht gleichzusetzen mit einfachen Outsourcing-Konzepten. Die Verzahnung zwischen Kunde und Dienstleister ist in der Regel enger, das Portfolio von Leistungen und Lösungen komplexer. Die Verantwortung der externen Partner reicht bis hin zur Übernahme teilweiser oder temporärer unternehmerischer Mitverantwortung.

Gefordert: Sozialkompetenz!

Eine solche Form der Zusammenarbeit verlangt mehr als nur betriebswirtschaftliche und technologische Expertise. Gefordert ist in hohem Maße Sozialkompetenz, denn Unternehmen gehen hier sensible Partnerschaften auf einem sehr hohen Vertrauensniveau ein. Und getreu der Erkenntnis „Menschen machen Wirtschaft“ stehen auch beim Thema BITP nicht nur höhere Performance, Qualität, Effizienzsteigerung und Kostenvorteile durch Skalierungseffekte im Mittelpunkt, sondern auch die persönliche Kompetenz der handelnden Personen.

Das Lünendonk-Kompetenzportal für Business Innovation und Transformation soll sich zur zentralen Anlaufstelle für die wichtigen Themen Innovation und moderne Wertschöpfungspartnerschaften entwickeln. Hier stellen wir aktuelle Nachrichten zu den Themen vor, analysieren Methoden und berichten aus aktuellen Studien. Konkrete Referenzbeispiele zeigen, wie sich Wertschöpfungspartnerschaften sinnvoll gestalten und leben lassen.

Das Team der Lünendonk GmbH wünscht Ihnen interessante und nützliche Lektüre!

 

tluenendonk
Thomas Lünendonk

Zum Autor:

Thomas Lünendonk ist Inhaber des deutschen

Marktforschungs- und Beratungs-Unternehmens

Lünendonk GmbH, Kaufbeuren.









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